Hier steht alles genau erläutert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Badminton



Badmintonfeld mit Abmessungen“ von Arne Nordmann (norro) - Own illustration, 2006. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.


1. Spieleröffnung
2. Zählweise
3. Wechsel der Seiten
4. Der Aufschlag
5. Seitenwechsel
6. Pausenregelung

1. Spieleröffnung

Vor Spielbeginn wird gelost. Der Sieger kann sich zwischen den drei Möglichkeiten entscheiden: erster Aufschlag, Rückschlag oder Seitenwahl.

2. Zählweise

Neue Zählweise (Rallypoint)

Jede Partei kann unabhängig vom Aufschlag punkten. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt. Eine Partei hat einen Satz gewonnen, wenn sie als erste 21 Punkte erreicht und dabei mindestens 2 Punkte mehr als die gegnerische Partei hat. Bei 21:20 wird das Spiel solange verlängert, bis eine Partei mit 2 Punkten führt (bis maximal 30 Punkte). Ein Satzergebnis von 30:29 ist demnach möglich.

Für jeden gewonnenen Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Zusätzlich erhält die Partei, die den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat, das Aufschlagsrecht.

Zu Beginn des Spiels wird ausgelost, wer Seitenwahl bzw. den ersten Aufschlag erhält. Eine gängige Methode der Auslosung ist, einen Badmintonball hochzuwerfen oder ihn umgekehrt auf die Netzkante zu legen und fallen zu lassen. Diejenige Partei, zu welcher der Korkfuß des Balles zeigt, darf wählen,

  • ob sie den ersten Aufschlag machen möchte,
  • ob sie den ersten Rückschlag machen möchte oder
  • auf welcher Feldhälfte sie beginnen möchte (Seitenwahl).

Die andere Partei entscheidet sich für eine der verbleibenden Möglichkeiten. Die Auslosung kann statt mit einem Federball auch mit einem anderen Los stattfinden. Bei der Seitenwahl ist es aus taktischen Gründen sinnvoll, zunächst auf der Seite mit der „schlechteren“ Sicht zu spielen, weil man dann in der Schlussphase eines möglichen dritten Satzes auf der „besseren“ Seite spielen darf.

Die in anderen Rückschlagspielen weitgehend unbekannte Regelung, sich zwischen erstem Aufschlag und erstem Rückschlag entscheiden zu dürfen, hatte hauptsächlich nach der früheren Zählweise in den Doppeldisziplinen seinen Sinn, als man Punkte nur bei Besitz des Aufschlagrechts erzielen konnte.

Eine weitere Neuerung ist die Erweiterung der Coaching-Regel. Ein am Feld sitzender Coach darf nun auch zwischen den Ballwechseln seinem Spieler durch Zuruf Ratschläge erteilen. Dies darf jedoch nicht den Gegner stören und darf auch nicht während eines laufenden Ballwechsels passieren.

Es gibt noch weitere Änderungen. Der Deutsche Badmintonverband publiziert die Regeln nicht selbst. Allerdings ist auf den Seiten von diversen Landesverbänden die Einsicht und der Download der ab dem 1. August 2006 gültigen Regeln möglich.


(
5) Seitenwechsel dritter Satz: In einem dritten Satz sind beim erstmaligenErreichen des Punktestandes 11 die Spielfeldseiten zu wechseln.

(6) Pausenregelung: Erreicht in einem Satz die führende Partei 11 Punkte,so gibt es eine Pause von maximal einer Minute. Zwischen zwei Sätzen(erstem zu zweiten, bzw. zweitem zu dritten) gibt es eine Pause von jeweilsmaximal zwei Minuten. In allen diesen Pausen darf das Spielfeld und dieUmgebung des Spielfeldes verlassen werden. Damit die Pause nichtregelwidrig ausgedehnt wird, muss der Spieler allerdings bis spätestens 20Sekunden vor dem Weiterspielen wieder auf dem Feld sein. (Regel 16.2 und16.5.2.)
Die 5-Minuten-Pause vor dem dritten Satz gehört der Vergangenheit an.

Siehe auch:

http://www.badminton.de/Rallypoint.787.0.html